Hundesitter

Hundesitter

Na toll! Jetzt habe ich die Töle schon wieder am Gestänge! Nicht nur, dass ich hier an der Hauswand lehne und Angst haben muss, dass mich wer mitnimmt. Muss ich nun auch noch auf Hubert aufpassen. Ja, ich weiß: der ist eh ganz lieb und tut niemandem was. Schläft die meiste Zeit.

Aber manchmal kann ihn doch etwas in Aufregung versetzen und dann sieht es gar nicht gut aus für mich. Wie zum Beispiel letzte Woche: da lehnte ich vor einem Park am Geländer, Hubert neben mir. Und plötzlich hebt er den Kopf und schnüffelt ganz aufgeregt. Nur ein paar Meter weiter marschiert ein fesche Hundedame an uns vorbei. Sehr gepflegt, glänzendes Fell und sogar ein Schleifchen im Fell. Na, da war er dann ganz schnell auf seinen vier Beinen, der Hubert. Schwanzwedelnd wollte er auf sie zu. Und ich denke mir schon: „Das wird jetzt gar nicht gut für meinen Lack, wenn er mich hinter sich herschleift….“ Wenn ihm die Hormone einschießen, dann ist unser Hubert nicht mehr zu stoppen. Aber dann hat ihn doch das Geländer gestoppt, an dem ich lehnte: er wollte nämlich in die falsche Richtung und so hat es mich nur ein bisschen gegen die Eisenstange gedrückt. (Aber ein kleiner Kratzer ist trotzdem geblieben.)

Die Leute meinen ja, dass Hubert auf mich aufpasst. Von wegen! Der ist zu jedem freundlich, der ihm über den Kopf streichelt. Ich dagegen kann schon ganz schön bockig werden, wenn uns jemand zu nahe kommt. Also Vorsicht!

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